Re: Monitor an Scart - Peripherie: Displays, Monitore
monitort heute wohl kaum mehr, früher hab ich das aber selbst auch
gemacht.
1. muss der Monitor mit einer Zeilenfrequenz von 15,6 kHz klarkommen,
was die Monitore früher meist konnten, heute liegen die üblichen
Frequenzbereiche höher.
2. Ein Videorecorder zeichnet das PAL-Signal auf und kein RGB, das
bedeutet dass er dieses für den Monitor nötige Signal nicht bietet.
Auf dem Scart sind zwar Anschlüsse dafür vorgesehen, diese sind bei
einem Video aber nie belegt, denn der angeschlossene TV beinhaltet
den Farbdecoder ja immer selbt.
Wenn du einen Monitor hast der mit den tiefen Frequenzen klarkommt,
dann kannst du das FBAS-Signal auf alle 3 Farbeingänge parallel legen
und solltest dann ein SW-Bild sehen können. Viele Monitore können den
sync auf der Grün-Leitung auch vertragen, oder das Signal wird
zusätzlich noch auf einen Sync-Eingang gelegt.
Wenn du auch noch Farbe bekommen magst ist noch ein PAL-Decoder
nötig, sowas gabs mal als Bausatz in der Zeitschrift Elektor. Das ist
aber mal gut 20 Jahre her. Bei mir lief das so an einem Nec Multisync
II, Baujahr 1986.
Viele Sat-Receiver (vermutlich auch DVB-T) bieten dagegen auch ein
RGB auf dem Scart an, aber wenn da das Signal eines Videos durchgeht
wird es auch nur wie es ist durchgeschleift. RGB bleibt dann schwarz
und ist somit auch nicht als Farbdecoder nebenbei zu verwenden.
—
bogo101