Re: was für ein quatsch - Hintergrund: Die Sucht am Monitor
monitorsieht man mal wieder das leute, die sich nicht wirklich in die
> “betroffenen” einfühlen können, keine ahnung haben. ich spiele auch
> gerne mal extrem ein paar tage lang ein spiel (wie z.b. derzeit zu
> weihnachten) aber das liegt daran, dass ich das spiel so toll finde
> und
> es mich “reinzieht”. das hat nichts mit sucht zu tun. wenn ich
> etwas zu
> tun habe oder mich mit jemand treffe schalte ich hab - man kann ja
> jederzeit am gleichen punkt wieder weiterspielen. dann gibts wieder
> phasen wo ich so gut wie gar nicht spiele, weil mich keins der
> aktuellen spiele interessiert.
>
> nun kann man zwar sagen, dass ich nicht süchtig bin, aber andere,
> weil
> die nicht “abschalten” können, aber da wird viel zu schnell
> geurteilt.
> es kommt darauf an, was einem wichtiger ist. leider wird einer
> schon
> als “computersüchtig” bezeichnet, wenn er mal solch eine phase (wie
> ich) hat, wo es tagelang, wochenlang darum geht, das böse monster
> am
> ende zu besiegen oder das holde mädl zu befreien. da wird viel zu
> schnell vorgeurteilt.
So wie ich diesen Artikel verstanden habe, wird in der Studie vor den
Gefahren gewarnt - nicht pauschal jeder Compi-Spieler veruteilt. Wenn
ich mich (einmal im Jahr) mal so richtig vollaufen lasse, bin ich
deswegen ja auch noch kein Alkoholiker…
Niemand will Dich hier zum Süchtigen erklären, nur weil du mal 2 Wochen
lang zockst (
mache ich auch ), nur gibt es leider auch Menschen,
die eben _nicht_ mehr einfach ausschalten, nur weil sie jetzt
verabredet sind. Die verabreden sich einfach nicht mehr.
Und selbst wenn das nur 1% der Menschen betrifft, oder nur 0.1%1 oder
0.00001% - sollte man sich über die “paar” Leute nicht auch Gedanken
machen??
Meine Meinung!
Daniel